10153 Die ungarischen Frauen in der KZ-Außenstelle Walldorf – Führung

Info
Am nördlichen Ortsrand von Mörfelden-Walldorf bestand von August bis Ende November 1944 eine KZ-Außenstelle, in der 1.700 junge ungarische Jüdinnen inhaftiert waren, um für den Frankfurter Flughafen, der damals unter militärischer Hoheit stand, erste betonierte Rollbahnen zu bauen. Die Arbeit war extrem schwer, die Kleidung völlig unzureichend, ebenso die Ernährung. Rund um das ehemalige Lagergelände wurde im Jahr 2000 ein historischer Lehrpfad angelegt, 2016 errichtete die Margit-Horváth-Stiftung über freigelegten ehemaligen Kellerräumen des Lagers das sog. Horváth-Zentrum. Beides ist Bestandteil der Führung.
Frau Rühlig recherchiert seit 30 Jahren zur Geschichte dieser KZ-Außenstelle; sie hat zahlreiche Interviews mit ehemaligen Inhaftierten des Lagers geführt und wird vieles davon in die Führung einfließen lassen.
Leitung
Cornelia Rühlig
Beginn
08.05.2027
Uhrzeit
15:00
Kursort(e)
Horváth-Zentrum
Entgelt
0,00  
Maximale Teilnehmer
26 
Hinweis(e)
Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Treffpunkt: Gedenkstein am Beginn des historischen Lehrpfades, Familie-Jürges-Weg 1, 64546 Mörfelden-Walldorf. Parken in der Nordendstraße.
Bei weitergehenden Fragen (z.B. Begehbarkeit, Rollstuhltauglichkeit) gibt es Auskunft durch die Horváth-Stiftung unter der Telefonnummer 06105/406 33 77.
Informationen zum Kurs
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