Info
Was heißt es heute, ein Mann zu sein? Stark und durchsetzungsfähig – oder einfühlsam und verletzlich?
Verantwortung übernehmen – oder tradierte Erwartungen hinter sich lassen?
Männlichkeit bewegt sich im Spannungsfeld von historischen Rollenbildern, gesellschaftlichen
Umbrüchen und zukünftigen Entwicklungen. Begriffe wie „toxische Männlichkeit“ oder „Patriarchat“ prägen öffentliche Debatten – doch was verbirgt sich dahinter?
Diese Veranstaltung bietet eine interdisziplinäre Einführung in die Entstehung und den Wandel
männlicher Identität. Impulse aus Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft helfen,
Entwicklungen einzuordnen und aktuelle Spannungen verständlich zu machen.
Im Mittelpunkt steht eine sachliche und differenzierte Analyse:
Wie prägen Männlichkeitsbilder unser Selbstverständnis, unsere Beziehungen und unser
gesellschaftliches Zusammenleben?
Wo entstehen Verunsicherungen – und wo neue Möglichkeiten?
Die Veranstaltung schafft eine fundierte Grundlage für Diskussion und Reflexion – ohne
Ideologisierung, ohne Vereinfachung.